Wanderwege La Gomera: Überblick

Wanderwege La Gomera: Überblick

Unser geplanter Wanderweg umfasst sechs Wander-Etappen. Startpunkt des Wanderweges liegt inmitten La Gomeras. Von dort aus zieht es uns in den schroffen Westen zum Valle Grand Ray. Von hieraus geht es wieder leicht nördlich gehalten ins Innere von Gomera. Dann wandern wir in den Norden weiter. Im weiteren Verlauf unserer Wanderung zieht es uns von Vallehermoso über das weiter östlich gelegene Hermigua zurück zur Hauptstadt San Sebastien. Zum Schluss geht der Wanderweg in den sonnigen Süden nach Playa de Santiago.

Da wir unsere Wanderung im unbeständigen Februar gemacht haben, haben wir aufgrund schlechterer Wetterbedingungen die fünfte Etappe spontan übersprungen. Somit sind wir direkt in den auch im Februar schon sehr warmen Süden gereist. Dort haben wir uns unseren zweitägigen Aufenthalt mit einer Wanderung über das Bergdorf Imada versüßt.

Diesen Wanderweg auf La Gomera haben wir uns mithilfe des Rother Wanderführers und den Wegbeschreibungen der Fernwanderwege GR 131 und GR 132 zusammengestellt.


Wanderwege auf La Gomera

Die Wanderwege auf La Gomera sind ausgesprochen gut markiert. Sie fallen zwar im Vergleich zu den Beschilderungen in ausgewiesenen Wanderregionen der Alpen etwas ab, aber im Gegensatz zu andern südländischen Wanderwegen sind sie wirklich gut beschildert. Grundsätzlich sind wir mithilfe der GPS-Tracks und der Beschilderung der Wanderwege hervorragend klar gekommen und haben uns eigentlich kein einziges Mal verlaufen.

Neben normalen Wanderwegen führt die Strecke oft an alten Caminos entlang
Typischer Wanderweg auf La Gomera

Die Weitwanderwege GR 131 – er durchquert die Insel von San Sebastien nach Vallehermoso – und GR 132 – er umrundet die Insel entlang der Küste – sind gut markiert, wenn auch teilweise noch im Aufbau (Stand Februar 2015). Beide Wanderwege sind weiß-rot markiert.

Das Wegenetz auf La Gomera setzt sich aus klassischen Wanderpfaden und alten, teils gepflasterten  und mit Steinmauern abgestützten Caminos zusammen. Letztere dienten in alten Zeiten als Verbindungen zwischen den Ortschaften. Sie sind bisweilen bei Feuchtigkeit etwas rutschig, daher ist Trittsicherheit erforderlich.


 

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