Über Romy Robst & Etappen-Wandern
Ich bin Romy Robst – Weitwanderin, Reiseredakteurin, mehrfache Buchautorin beim Bergverlag Rother und die Frau hinter Etappen-Wandern. Am liebsten bin ich mehrere Tage am Stück draußen unterwegs: von Ort zu Ort, von Hütte zu Hütte, durch stille Mittelgebirge, entlang europäischer Fernwanderwege oder hinauf in die Alpen. Mal allein, mal zu zweit, stets mit Hund und immer mit dem Rucksack auf dem Rücken – wobei ich regelmäßig feststelle, dass sich „minimalistisch gepackt“ am ersten Anstieg erstaunlich anders anfühlt als zu Hause beim Packen.
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Etappen-Wandern gibt es seit 2018. Was mit meinen eigenen Touren und einer ziemlich ausgeprägten Leidenschaft für Planung begann, ist über viele tausend Wanderkilometer zu einem umfangreichen Wanderblog rund ums Wandern, Mehrtagestouren, Weitwanderwege, Hüttentouren, Wandern mit Hund und alpine Unternehmungen in Deutschland und Europa gewachsen. Dabei geht es mir vor allem um zwei Dinge: Lust aufs Losgehen zu wecken – und gleichzeitig all die Informationen zu liefern, die es braucht, um tatsächlich loszugehen.
Die Touren auf Etappen-Wandern gehe ich selbst, zeichne die Strecken auf, fotografiere unterwegs und sammle die Informationen, die später in meine Beiträge einfließen.
Kurzprofil Romy Robst
Weitwanderin · Reiseredakteurin · Buchautorin
Hundemama des besten Abenteuerhundes der Welt Greta
- Gründerin von Etappen-Wandern
- Autorin beim Bergverlag Rother (letzter Titel: Weiter Wandern – 25 Mehrtagestouren in und um Deutschland)
- Schwerpunkte: Wandern in Deutschland, Mehrtagestouren, Fernwandern, Alpen, Wandern mit Hund, Solowandern
- Freie Autorin u. a. für ALPIN und DAV Panorama
- Mehr als 20 Jahre Erfahrung in PR, Redaktion und Kommunikation
Wandern, recherchieren, weitererzählen
Meine ersten mehrtägigen Wanderungen habe ich mühsam aus Karten, einzelnen Internetseiten, Foren und Unterkunftslisten zusammengesucht. Das kann man romantisch „Vorfreude“ nennen. Man kann aber auch sagen: Es war ziemlich viel Arbeit. Irgendwann entstand daraus die Idee für Etappen-Wandern. Wenn ich ohnehin Wege recherchiere, Etappen plane, Unterkünfte suche und anschließend selbst loslaufe, können schließlich auch andere etwas davon haben.
Deshalb sind meine Tourenberichte keine kurzen Reiseimpressionen. Ich gehe die Wege selbst, fotografiere unterwegs und ergänze meine persönlichen Erfahrungen um Informationen, Anforderungen, Übernachtungsmöglichkeiten, Anreise und all die kleinen Dinge, die man eben zum Wandern wissen muss. Natürlich darf dabei auch eine Geschichte erzählt werden. Denn für mich gehören Inspiration und Information zusammen. Und ich möchte keine Tour schöner schreiben, als sie ist. Wenn ein Weg eintönig ist, eine Etappe schlecht geführt, die Beschilderung fragwürdig oder die vermeintliche Aussicht hauptsächlich aus Bäumen besteht, muss das auch im Artikel stehen.
Warum ich immer wieder losgehe
Beim Wandern wird mein Leben erstaunlich einfach. Alles, was ich für die nächsten Tage brauche, steckt im Rucksack. Es gibt einen Weg, ein Tagesziel, irgendwann etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen. Mehr braucht es eigentlich nicht. Eine Dusche alle paar Tage schadet allerdings auch nicht. Gerade bei längeren Touren stellt sich nach einigen Tagen eine Ruhe ein, die ich im Alltag deutlich schwieriger finde. Irgendwann zählen Wetter, Landschaft, müde Beine, Hunger und die Frage, ob der nächste Anstieg wirklich noch nötig ist mehr, als die Sorgen von morgen.
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Vielleicht mag ich deshalb besonders die Touren, die ein bisschen etwas verlangen. Lange Bergtage, viele Höhenmeter, ein unerwarteter Wetterumschwung oder eine Route, bei der nicht alles perfekt nach Plan läuft. Gerade die Wanderungen, die Kraft, Überwindung oder Improvisation gekostet haben, bleiben meistens am längsten im Gedächtnis. Dabei muss es nicht immer spektakuläres Hochgebirge sein. Ich kann mich für einen stillen Weg durchs deutsche Mittelgebirge genauso begeistern wie für einen wanderbaren Dreitausender. Und manchmal ist ein unscheinbarer Pfad am Ende spannender als der berühmte Panoramaweg, auf dem sich halb Europa tummelt.
Am liebsten mehrere Tage am Stück
Wenn ich wählen darf, wandere ich in Etappen. Ich mag dieses Gefühl, morgens den Rucksack wieder aufzusetzen und nicht zum Ausgangspunkt zurückzukehren, sondern einfach weiterzuwandern. Der Weg wird dadurch zur Reise, und die Landschaft verändert sich nicht innerhalb einiger Stunden, sondern über Tage hinweg. Das kann ein Weitwanderweg durch Deutschland ebenso bieten, wie eine Hüttentour in den Alpen, ein Küstenweg am Mittelmeer oder eine Tour durch eine Region, von der ich vorher kaum etwas wusste.
Dabei darf es durchaus anspruchsvoll werden. Berge gehören für mich dazu – vom Mittelgebirge bis zu alpinen Touren, Schneeabenteuern und Gletschertouren. Gleichzeitig reizt mich gerade die Vielfalt: Waldwege, Fels, Schnee, Küstenpfade, stille Täler und lange Höhenwege. Und bei aller Liebe zum Minimalismus: Nach einem langen Wandertag freue ich mich ausgesprochen über ein gutes Essen, ein richtiges Bett und gelegentlich sogar über ein Badezimmer, das ich nicht mit zwölf anderen teilen muss.
Allein, zu zweit – und immer mit Hund
Viele meiner Touren gehe ich allein. Ich mag es, mein eigenes Tempo zu finden, spontan Entscheidungen treffen zu können und unterwegs offener für Begegnungen zu sein. Solowanderungen sind einfach immer etwas Besonderes. Genauso gern bin ich zu zweit unterwegs. Gerade bei anspruchsvollen Bergtouren ist es angenehm, jemanden dabeizuhaben, mit dem man sich gut kennt und schwierige Situationen gemeinsam einschätzen kann.
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Und dann ist da natürlich das Wandern mit Hund, das fest zu Etappen-Wandern gehört. Viele Artikel zeigen deshalb auch, was mit vierbeiniger Begleitung funktioniert – und wo aus einer einfachen Tour plötzlich ein kleines Logistikprojekt wird. Große organisierte Wandergruppen sind dagegen eher nicht meine natürliche Umgebung. Ich mag es individuell, ruhig und mit genügend Freiheit für das eigene Tempo.
Schreiben gehört für mich genauso dazu wie Wandern
Hinter Etappen-Wandern steckt inzwischen weit mehr als ein Hobby. Ich bin mehrfache Buchautorin beim Bergverlag Rother und schreibe als freie Reiseredakteurin über Wandern, Berge, Reisen und Outdoor-Themen – unter anderem für ALPIN und DAV Panorama. Beim Bergverlag Rother sind mehrere Wanderbücher und Wanderführer von mir erschienen, darunter Bücher über den Harz, den Sentiero della Pace und Hüttentouren mit Hund. Zuletzt entstand gemeinsam mit Kathrin Heckmann „Weiter Wandern – 25 Mehrtagestouren in und um Deutschland“.
Beruflich komme ich außerdem aus PR, Redaktion und Kommunikation und arbeite seit mehr als 20 Jahren in diesem Bereich. Diese Kombination aus eigener Wandererfahrung, journalistischer Recherche und professioneller Kommunikation prägt auch Etappen-Wandern: persönlich erzählt, sorgfältig recherchiert und möglichst so aufbereitet, dass nach dem Lesen nicht fünf neue Fragen entstanden sind.
Was du auf Etappen-Wandern findest
Im Mittelpunkt stehen heute vor allem Mehrtagestouren und Weitwanderwege sowie das Wandern in Deutschland. Dazu kommen alpine Hüttentouren, Bergtouren und wanderbare Dreitausender, Wandern mit Hund, Winterwandern sowie praktische Themen rund um Planung und Ausrüstung. Ein besonderer Reiz liegt für mich darin, nicht nur die bekannten Klassiker zu gehen. Auch Wege und Regionen, die bislang etwas unter dem touristischen Radar liegen, können fantastische Wandergeschichten erzählen – manchmal sogar gerade deshalb.
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Deshalb reicht das Spektrum inzwischen von deutschen Wanderregionen über die Alpen bis zu Küsten- und Fernwanderwegen in ganz Europa. Was alle Beiträge verbindet: eigene Erfahrung, ehrliche Einschätzung, fundierte Recherche und genügend praktische Informationen, damit aus der Inspiration irgendwann die eigene Tour wird.
Kooperationen mit Etappen-Wandern
Ich arbeite auch mit Destinationen, Wanderwegen und ausgewählten Outdoor-Marken zusammen. Dabei interessieren mich vor allem Kooperationen, aus denen echte Geschichten entstehen. Eine Region wird nicht einfach als „wunderschön“ bezeichnet und ein Produkt nicht als „unverzichtbar“, nur weil dafür bezahlt wird. Beides muss zu Etappen-Wandern passen und natürlicher Bestandteil einer tatsächlich erlebten Tour sein – beziehungsweise eines Produkts, das sich über viele Wanderkilometer bewähren durfte.
Alle Informationen zu Reichweite, Zielgruppe, möglichen Formaten und bisherigen Kooperationen gibt es im Media Kit & Kooperationen




13 Kommentare zu “Über Romy Robst & Etappen-Wandern”
Habe Deinen Artikel wieder mit Begeisterung gelesen! ????
Super wenn Du eine tolle Patnerin an Deiner Seite hast. Ich laufe grössere Tagesetappen mal alleine oder auch schon mal mit Bergführer in einer kleinen Gruppe über mehrere Tage. Über mehrere TAGE ganz allein unterwegs fehlt mir noch in meiner Erfahrungssammlung. Vielleicht im neuen Jahr auf dem Westweg oder dem Schluchtensteig.
LG Reiner
Lieber Reiner,
schön, dass dir der Artikel gefällt 😉 Ja, alleine Wandern hat schon was, eine Erfahrung, die ich dir wirklich ans Herz legen kann. Einerseits, weil man eben wirklich sein eigenes Tempo finden kann, andererseits weil man viel offener auf fremde Menschen zugehen kann. Ich zumindest hatte beim alleine Wandern Erlebnisse, die ich nie zu zweit oder in einer Gruppe gehabt hätte.
Liebe Grüße
Romy
Ich wandere tatsächlich am liebsten Alleine. Vielleicht mit einer Partnerin, das weiss ich nicht so recht (mangeldns Erfahrung). Wobei es immer wieder schön ist, auf Fernwanderstrecken die gleichen Menschen ab und an wieder zu treffen. Erinner mich da unter anderem gerne an den Lechweg…
Nur: nicht mit Gepäck auf dem Rücken…bin ja Genußwanderer. Immer mit Gepäcktransport.
Lieber Hubert,
dein erster Kommentar auf meinem Blog! Ich mache ein Kreuz in meinem Kalender. 🙂 Was du beschreibst, mag ich auch unheimlich gern. Vor allem in den Hütten in den Bergen trifft man oft die gleichen Menschen wieder. Sympathische Menschen, die das gleiche tun wie man selbst. Unbezahlbar! Das hat schon seine eigne, ganz besondere Stimmung.
Könnte ich in dir einen ersten Teilnehmer meiner geplanten Blogparade gefunden haben? Wie klingt „Die besten Fernwanderwege – von Bloggern empfohlen?“ für dich? Ich lass es noch mal reifen… .
Liebe Grüße
Romy
Lieber Romy,
Schön, dass du uns teilhaben lässt an deinem Wanderlaster. Ich habe die ganze Zeit auf der Couch genickt (zustimmend, nicht mit den Augen zu):
Weit – au ja
Nur mir Rucksack – au ja
Allein – au ja.
Ich liebe die Schlichtheit, das Runterkommen, die Ruhe im Kopf, das leichte Gepäck (wobei ich immer wieder große Augen mache, wenn ich von deinen 6 Kilo höre. Das wird mir vermutlich nie gelingen)
Eine Frage an dich: ab wie vielen Tagen oder Kilometern geht für dich eine Tour als Fernwanderung durch? Mein innerer Kompass sagt 10 Tage oder 250 Kilometer.
LG,
Audrey
Danke, liebe Audrey,
ich bin sehr erleichtert, dass dich mein Artikel nicht ermüdet hat. 6kg sind ja auch sportlich, aber auch sehr reinigend, weil es Verzicht bedeutet. Deine letzte Frage, puh, da könnte ich einen eigenen Artikel zu schreiben. Offiziell ist ein Ferwanderweg mind. 500 km lang und muss in Dtl. durch mindestens 3 Bundesländer gehen. Nicht unbedingt das, was ich mit dem Wort verbinde. Man könnte ja auch Fern mit in der Ferne gleichsetzen? Und in den Bergen fühlen sich 100 km wie 250 an. Und dann gibt’s ja noch Weitwanderwege, Mehrtagestouren, Hüttenwandern, Etappenwandern u.v.m. Also muss doch mal ein eigener Artikel her ????. Beste Grüße Romy
Liebe Romy,
schöner Jahresabschlussartikel, das sind ja genau die Fragen, die man als Blogger gerne beantwortet:
Warum: Warum Wandern
Wie: Fußgänger auf Abwegen
oder so: Einfach leichter.
(alles schamlose Eigenwerbung)
Mit wem, darüber habe ich noch nie geschrieben, ist aber schnell beantwortet: Mit der besten Ehefrau.
Ich freue mich auf weitere spannende Reiseberichte von dir.
Viele Grüße aus Hannovers Süden
Steffen
Liebe Romy, durch Zufall bin ich auf deinen Blog gestossen und ich muss sagen, du hast mir Lust gemacht, unsere Wandererlebnisse auszubauen. Auch ich /wir wandern am Liebsten alleine mit unseren Hunden (zwei Dackeldamen, die uns (meinen Mann und mich) aber sowohl beim Wandern als auch beim Joggen ohne Weiteres hinter sich lassen.
Dieses Jahr wollen wir uns an die Alpenüberquerung machen (allerdings von Garmisch nach Sterzing mit Gepäcktransport).
Und dazu habe ich an dich eine Frage: Wie transportierst du das Hundefutter?? Für einen kleinen Münsterländer (übrigens eine echt knuffige Hündin, die du da hast) musst du doch mindestens 4kg Futter für eine Woche mitnehmen?! Das hat mich bisher davon abgehalten, eine längere Etappenwanderung anzugehen.
Ich freue mich auf deine Antwort und deine Tipps!!…..und natürlich deine weiteren Wanderberichte!
Liebe Grüße aus dem kalten, aber schneefreien Norddeutschland
Angelika
Liebe
Liebe Angelika,
Hab lieben Dank für deinen Kommentar, es ist immer schön zu lesen, wenn ich andere ermutigen oder inspirieren kann, deshalb schreibe ich hier ja auch.
Zu deiner Frage:
1. bis zu zwei Wochen kann man Futter mitschleppen, vor allem zu zweit. Am besten nimmt man dazu ein spezielles Futter (Trockenfleischwürfel). Die sind fast frei von Wasser, müssen aber vor dem Fressen quellen. Wir haben dazu ein Tupper morgens gefüllt und Abends verfüttert. Sie sind aber was Kalorien-Gewicht-Verhältnis angeht nicht zu toppen. Lotte allerdings frisst die nicht, sie ist aber ohnehin sehr wählerisch, zu Hause hat sie es nämlich gefressen. Für 10 Tage Meran hatten wir 4kg verteilt auf 2 Personen. Und es wird ja (außer bei wählerischem Hund) auch von Tag zu Tag weniger.
2. bei mehr als zwei Wochen kann man sich ein Paket mit Futter auch an eine Pension/Hotel/Poststation schicken, da muss man dann Evtl. Mal runter vom Berg.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen?!
Liebe Grüße
Romy
Hallo Romy, du hast einen wirklich schönen Blog. Deine Tourenbeschreibungen sind so gut, dass man sie einfach nachlaufen könnte und deine Fotos machen aus deiner Begeisterung für die Berge auch noch Bilder. Ich freue mich mehr von dir zu lesen. Markus
Hallo Markus,
danke! Ich habe mich mega gefreut über dein Lob. Ich fühle mich angespornt 😉
Liebe Grüße
Romy
Hallo
Super Beitrag. Herzlichen Dank.
Also ich wanderte am liebsten allein. Denn dann war ich nicht nur flexibel sondern auch total stressfrei unterwegs. Ich liebe es ein lange Zeit einfach mal in den Horizont zu starren. Das machte nicht jeder mit. Aber seit ich meinen treuen Freund und Bernasenhund mit habe, habe ich beides. Eine super Begleitung und Entspannung pur. Ein so tolles Tier 😀
Beste Grüße
Rudolf
Ein wirklich großartiger Artikel! Wandern ist eine wunderbare Möglichkeit, die Natur zu entdecken und neue Orte zu erkunden. Ich finde es immer inspirierend, neue Routen und Tipps zu lesen. Vielen Dank für die interessanten Einblicke und die tollen Informationen!