Heidschnuckenweg

Heidschnuckenweg

  • Start/Ziel: Hamburg nach Celle
  • Länge: je nach Variante etwa 220 Kilometer
  • Höhenmeter: 1174 hoch, 1126 m runter
  • Dauer: 60 Stunden
  • Anzahl Etappen: voraussichtlich 10

 

Von Hamburg nach Celle verläuft der Heidschnuckenweg in 13 offiziellen Etappen direkt durch unzählige Heidelandschaften. Wer nun glaubt, der Norden sei ja flach und demnach unspektäkultär, der irrt! Ja, der Norden ist flach, aber keineswegs unspektakulär. Steile Schluchten sucht man natürlich vergebens, aber wer die hektargroßen Heidelandschaften schon einmal in voller Blüte gesehen hat, wird diesen Anblick nie mehr vergessen! Ein Weg, absolut empfehlenswert für Anfänger des Fernwanderns oder naturliebende Wanderer.

Seltsamer Baum am Heidschnuckenweg
Überaus gut markiert ist der Heidschnuckenweg! Manchmal schaut einen die Markierung auch direkt an.

So viel Gutes ich auch über den Heidschnuckenweg erzählen kann, tief im Inneren bin ich doch eher eine Bergziege als eine Heidschnucke. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass die etwa 220 Kilometer im Flachland mich zehn Tage lange wirklich glücklich machen. Aber ich will den Heidschnuckenweg dennoch unbedingt gehen. Da er – wenn ich ihn um eine Etappe verlängere – direkt vor meiner Wohnungstür endet und somit leicht zu erreichen ist, kam mir da eine Idee. Ich will mir den Heidschnuckenweg zu allen vier Jahreszeiten einmal anschauen. Los geht es mit einer Frühlingstour von vier Etappen, im Spätsommer geht’s zur Heideblüte, im Herbst schaue ich mir den Weg mit bunt gefärbtem Laub an und im Winter will ich überfrorene Heide sehen.

Unsere Etappen auf dem Heidschnuckenweg

Unsere Frühlingstour machen wir um den 1. Mai. Wir laufen von Hamburg nach Schneverdingen in vier Tagen. Im Sommer, Ende August, ging es dann für ein Wochenende rückwärts von Soltau bis Schneverdingen. Im Herbst wollen wir es bis Hermansburg schaffen und von dort aus geht es im Winter zurück bis nach Hause.

Kleiner Münsterländer auf dem Heidschnuckenweg, 4. Etappe
Unser kleiner Wanderhund hat auf jeder Etappe des Heidschnuckenweges viel Spaß

Wir werden den gesamten Heidschnuckenweg mit Hund gehen und daher auch immer wieder berichten, wie hundefreundlich die Tour ist. Gibt es Wasserstellen? Wie freundlich werden wir mit unserem geliebten Vierbeiner empfangen? Kommt man mit Hund durch die Heidschnuckenherden? In welchen Unterkünften haben wir übernachtet? Ich versuche diese Fragen zu beantworten. Die Kondition seines Hundes muss jedoch jeder selbst einschätzen. Lotte ist nämlich mindestens genauso fit wie wir und läuft uns auch nach 28 Kilometern noch davon.

AusgangspunktEndpunktStreckeDauer Jahreszeit
1Hamburg-FischbeckRosengarten17km4:15Frühling
2RosengartenHandeloh28km6:00Frühling
3HandelohWilsede27km6:00 Frühling
4WilsedeSchneverdingen16km4:00Frühling
5SchneverdingenBehringen24km6:00Sommer
6 BehringenSoltau (Wolterdingen)25km6:00Sommer
7SoltauWietzendorfHerbst
8WietzendorfHermannsburgHerbst
9HermansburgDehningshofWinter

10DehningshofWinsen/AllerWinter
11Winsen/AllerRamlingenWinter

Ab Dehningshof biegen wir vom Heidschnuckenweg ab und gehen durch ebenfalls wunderschöne Landschaft nach Hause. Ab hier sind es noch etwa 27 Kilometer bis Celle, die man durchaus in einer Etappe gehen kann.

Die Jahreszeiten-Etappen

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Heidschnuckenweg im Sommer

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Wichtige Informationen

Das wichtigste Hilfsmittel bei der Tourenplanung ist der Wanderführer “Heidschnuckenweg” vom Conrad Stein Verlag. Er beschreibt detailliert Strecke und verschiedene Varianten. Zudem unterteilt er den Heidschnuckenweg in 18 Etappen, so dass jeder sich seine Tour individuell zusammenstellen kann. Was mir jedoch im Wanderführer fehlt ist eine Übersicht über die Heideflächen am Weg – ich finde, das ist ein großes Manko! Deshalb hole ich es hier für euch nach. Ansonsten ist der Wanderführer* Heidschnuckenweg (Der Weg ist das Ziel) eine umfassende Planungshilfe!

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Heideflächen Heidschnuckenweg
Übersicht der Heideflächen auf dem Heidschnuckenweg

Natürlich ist der Heidschnuckenweg im Sommer, wenn die Heide blüht, wohl am schönsten und sicher auch am geeignetsten, ihn in Gänze zu gehen. Zu der Zeit herrscht logischerweise Hochsaison in der Heide, man wird selten allein unterwegs sein und die Unterkünfte sind nur lange im Vorraus buchbar. Ich habe im Mai für unser Wochenende im Sommer nur noch mit Ach und Krach ein Zimmer für eine Nacht bekommen.

Egal ob nur einige Etappen oder der ganze Heidschnuckenweg – wie es um die Heideblüte steht, ist gerade in den Monaten August und September spannend. Denn die Blüte kann sich auch schon mal je nach Wetterlage um ein paar Wochen verschieben. Einen besonderen Service bietet die Lüneburger Heide GmbH an. Das Heideblütenbarometer zeigt den aktuellen Stand der Heideblüte.

Bilder für den ersten Eindruck

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