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Etappen-Wandern
Wanderblog über Fernwanderwege Europas
Mehrtagestouren: Die richtige Ernährung für den Hund

Mehrtagestouren: Die richtige Ernährung für den Hund

26. November 2025

Eine der drängendsten Fragen, die weitwandernde Hundebesitzer:innen umtreibt, ist, wie sie ihren Hund auf mehrtägigen Wanderungen satt bekommen. Die Antwort: es kommt darauf an. Vor allem auf gutes Futter. In diesem Artikel steckt die Erfahrung tausender Wanderkilometer mit Hund. 

[Dieser Artikel enthält Werbung für Carnilove]*

 

Allein wandern und doch nicht allein sein – für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als mit meinem Abenteuerhund Greta auf einer Mehrtagestour unterwegs zu sein. Es ist das Zusammensein mit jemandem, der nie fragt, warum ich eigentlich schon wieder durch die Lande streifen will. Der keine zusätzlich Pause infrage stellt. Der nicht meckert, wenn ein Anstieg mal etwas steiler ausfällt. Dieser vierbeinige Gefährte ist einfach immer bereit – egal ob für drei Tage oder drei Wochen. Mehrtägige Wanderungen im Rudel haben ihre eigene Magie. Mein kleiner Wolf blüht auf, wenn wir gemeinsam durch Wälder und Felder ziehen oder Berggipfel besteigen.

Natürlich gibt es auch diese Momente, wo ich von meiner felligen Begleiterin genervt bin. Wenn ich mich beispielsweise mit dem Gleichmut eines überladenen Packtiers steile Bergpfade hinaufschraube und Miss Ungeduld im Pelzmantel oben längst auf dem Gipfel steht und mitleidig hinabschaut. Manchmal höre ich auch dieses leicht drängende „Ja, wo bleibst du denn, so steil ist es doch nun wirklich nicht!“, während ich auch ihr Futter, ihr Wasser, ihre Regenjacke und ihre gefühlten 27 Spezialleckerlis nach oben schleppe. Und damit sind wir beim eigentlichen Thema, das weitwandernde Hundebesitzer:innen umtreibt: Wie mache ich das mit dem Hundefutter unterwegs? Worauf kommt es bei der Ernährung des Hundes wirklich an? Sollte ich das Futter umstellen? Wann sollte ich füttern?


Mehrtägiges Wandern: Leistungssport für den Hund

Wer mit Hund mehrere Tage am Stück wandert, sollte sich eines klarmachen: Für unsere vierbeinigen Begleiter ist das kein gemütlicher Spaziergang – es ist Leistungssport. Echter Hundesport. Mit Höhenmetern, Muskelkater und allem drum und dran. Und spätestens dann wird klar: Es geht nicht nur ums Training im Vorfeld, sondern auch um die passende „Treibstoffversorgung“ unterwegs. Ein normal fitter Hund schafft locker rund 15 Kilometer am Tag – ohne Extra-Futter. Alles, was darüber hinausgeht, also Fernwanderungen, Hüttentouren oder diese „Warum-tu-ich-mir-das-an“-30-Kilometer-Etappen, braucht Vorbereitung. Und: mehr Kalorien. Die Faustregel besagt: Etwa 3 % des Körpergewichts als tägliche Futtermenge. Doch wird es anstrengend, dann schnellt der Energiebedarf ordentlich nach oben. Studien zeigen, dass echte Arbeitshunde – wir reden hier vom Schlittenhund-Level – bis zu fünfmal so viele Kalorien brauchen wie im Ruhezustand. Da wird aus dem Kuschelwolf schnell ein Verbrennungsmotor.

Wenn ich das auf meinen kleinen 14-Kilo-Kläffer, meine Mudi-Hündin Greta, umrechne und mit einem 3-fach erhöhtem Energiebedarf rechne, dann sind das 1,5 Kilo am Tag. Frischfutter. Wer soll das bitte tragen? Bei hochwertigem Trockenfutter mit hohem Energiegehalt lässt sich aber deutlich an Menge sparen. Bei 15-Kilometer-Touren gibt’s etwa 120 Gramm, an echten Hammer-Tagen rund 400 Gramm plus energiereiche Snacks, sozusagen die Hundeversion des Müsliriegels. Früher habe ich bei längeren Touren oft das Futter umgestellt. Ergebnis: Magen-Darm-Drama in mehreren Akten. Leistungsbereite Hunde wie Greta reagieren auf Futterwechsel nämlich gern sensibel. Heute stelle ich nur noch bei mehrwöchigen Touren langsam und schon lange vor der Tour um, sonst bleibe ich bei einem Futter – im Alltag wie auf Tour – und erhöhe einfach nur die Menge. Mit dem Trockenfutter von Carnilove klappt das super.

Carnilove-Tipp:

Bei aktiven oder „Leistungshunden“ ist es entscheidend, die Energiezufuhr zu erhöhen. Ideal sind energiereiche Zwischenmahlzeiten oder kleine Snacks zwischendurch, um den Energiebedarf gleichmäßig zu decken. Das Futter sollte hochwertig und energiereich sein und schrittweise angefüttert werden, damit sich der Hund an die erhöhte Energiezufuhr gewöhnt. Zusätzlich sind Zwischenmahlzeiten, ausreichend Wasser und regelmäßige Pausen – besonders nach dem Füttern – wichtig. Zu Carnilove

Bei der Futterwahl zählt nicht nur die Menge, sondern vor allem der Mix: Protein, Fett, Kohlenhydrate – die Verteilung sollte zur Belastung passen. Ausdauerhunde wie Greta, die tagelang über Berge hüpfen, ziehen ihre Energie hauptsächlich aus Fett und Protein. Fettanteile bis zu 35 % (in Trockensubstanz) sind möglich, Protein sollte über 30 % liegen, damit Muskeln nicht abbauen. Bei kurzen, knackigen Belastungen hingegen liefern Kohlenhydrate schnelle Power. Unser Futter – Carnilove Reindeer for Adult Dogs – bringt 38 % Rohprotein und 18 % Rohfett mit – ziemlich gut geeignet für Ausdauertouren. Die „Meat Jerky“-Snacks für Zwischendurch liegen bei 29 % Protein und 23 % Fett.


Erprobte Tipps für die Fütterung unterwegs

Wer mit Hund tagelang unterwegs ist, merkt schnell: Ernährung ist nicht nur „Napf füllen und weitergehen“. Auf langen Touren nacht es durchaus Sinn, das Thema etwas größer zu denken. So kann man nämlich mit kleinen Interventionen dafür sorgen, dass einem der Hund nicht zu stark abbaut. Aber keine Sorge: Touren unter zwei Wochen sind für die meisten Hunde absolut machbar, solange man nicht täglich 30 Kilometer durch die Berge rennt. Da fällt so schnell niemand vom Fleisch – leider nicht mal Frauchen. Aber bei mehrwöchigen Abenteuern oder anspruchsvollen Bergtouren sieht die Sache anders aus. Und weil jeder Hund so einzigartig ist wie wir – unterschiedliche Rassen, Körperbauten, Alter, Temperamente – gibt es keine Universalformel. Meine Greta zum Beispiel verbrennt allein durchs Aufregen schon gefühlt einen halben Futtersack. Zu viele Kalorien machen sie aber wiederum noch hibbeliger. Die richtige Balance zu finden, ist also manchmal ein kleines Kunststück.

1. „Das leichteste Gepäck ist das auf den Rippen“

So banal es klingt: Ein bisschen „Vorsprung“ auf den Hüften kann gerade bei sehr schlanken Hunden ein echter Vorteil sein. Die meisten Hunde können ein bisschen Reserve vor einer mehrtägigen Wanderung gut verkraften. Bei eher zarten Modellen darf man vor einer großen Tour ruhig ein bisschen „Vorspeck“ anfüttern. Keine Michelinfigur – einfach ein kleiner Energiespeicher, falls es unterwegs hart wird. Bei vielen Hunden sind ein bis zwei Kilo mehr völlig unkritisch.

2. Bewegungsverhalten im Blick behalten

Gerade junge, übermotivierte Hunde rennen an den ersten Tagen gern jede Strecke dreifach. Ergebnis: Kalorienverbrauch wie ein olympischer Sprinter. Eine Leine in den ersten Tagen hilft, den Bewegungsradius zu drosseln, bis die Abenteuer-Euphorie in angenehme Müdigkeit übergeht. Greta war früher so ein Exemplar: ständig zurückrennen, Kreise drehen, jeden Stock malträtieren – und am Ende hatte sie vermutlich das Dreifache an Kilometern in den Pfoten. Das Ergebnis: völlig unnötiger Energieverbrauch. Heute ist sie schon erfahrener und erkennt am großen Rucksack, dass wir länger unterwegs sind und zügelt sich selbst.

3. Futter vorausschicken – besonders bei großen Hunden Gold wert

Wer einen 30-Kilo-Hund hat, weiß: Das Futter nimmt im Rucksack gerne die Hälfte des Platzes ein. Auf einer mehrwöchigen Tour kann man daher ein Care-Paket an eine Poststelle oder Unterkunft entlang der Route schicken und so seinen Vorrat wieder auffüllen. Wichtig ist, vorher die Versanddauer zu klären.

4. Morgens leicht, abends reichhaltig

Ein voller Hundemagen vor einer langen Etappe ist beim Wandern kontraproduktiv. Bei Greta habe ich gemerkt, dass große Portionen vor dem Start sie eher träge machen. Außerdem ist Bewegung mit vollem Magen für Hunde anatomisch ungünstig. Stichwort: Magendrehung. Je nach Intensität und Dauer der Belastung sollte das letzte große Fressen einige Stunden vor der Leistung liegen, damit der Magen nicht voll ist. Richtig gefüttert wird bei uns erst abends, wenn wir am Ziel sind. Greta ist ohnehin ein Hund, der sehr intuitiv frisst, also nicht am Morgen, dafür aber viele kleine Portionen nachdem wir am Ziel angekommen sind – auch durchaus die ganze Nacht durch immer mal wieder.

5. Wasser: wichtig – aber in kleinen Portionen

Wasser ist unterwegs ein wichtiges Thema. Hunde dehydrieren zwar langsamer als wir, weil sie nicht schwitzen wie Menschen, aber sie brauchen trotzdem regelmäßig Flüssigkeit. Bei großen Mengen Wasser auf einmal verhält es sich aber wie bei einem üppigen Mahl – es ist problematisch, vor allem direkt vor intensiver Belastung. Das Risiko von Magenproblemen oder einer Magendrehung steigt. Elektrolyte braucht es hingegen nicht für den Hund, sie verlieren nicht so viele Elektrolyte über den Schweiß. Hinweis für Bergtouren: In höheren Lagen ist Hydration besonders wichtig – daher ganz besonders auf ausreichend Wasser achten.

6. Futterumstellung – nur mit Vorlauf und viel Geduld

Wer vor seiner großen Tour das Futter umstellen will, sollte es langsam angehen lassen, idealerweise schon Tage oder Wochen vor der Tour. Vor allem bei Fett gilt: steigern in kleinen Schritten. Der Verdauungstrakt braucht Zeit, um sich anzupassen. Gleichzeitig hilft es, das Training zu erhöhen, bevor man losläuft – nicht nur die Ernährung soll vorbereitet sein, sondern auch der Körper.

7. Energiebooster – aber mit Bedacht

Wenn dein Hund unterwegs mehr Power braucht, kann man die Futtermenge leicht erhöhen. Verträgt er Fett gut, geht auch etwas Fettpulver. Natürliche Snacks wie Banane oder hochwertige Leckerli – z. B. Carnilove Raw Treats – liefern schnelle Energie. Metzger-Stopps können funktionieren, aber Vorsicht: Plötzliche Futterexperimente sind nichts für empfindliche Mägen. Lieber beim gewohnten Futter bleiben und nur kleine Extras gönnen.

Am Ende funktioniert Fütterung unterwegs wie ein Puzzle. Jeder Hund reagiert anders. Beobachten, anpassen, lernen – und nicht blind irgendwelchen Tabellen folgen. Wenn der Hund stabil bleibt, muskulös, aufmerksam und gut gelaunt, dann war die Strategie richtig.


Woran man gutes Hundefutter erkennt

Futter ist nicht einfach nur Futter. Eine gesunde Ernährung basiert deshalb auf hochwertigen, ausgewogenen Zutaten, die genau auf den Hund zugeschnitten sind – je nach Alter, Aktivitätslevel und Gesundheitszustand. Ein gemütlicher Sofahund braucht etwas anderes als ein Gipfelstürmer wie meine Greta. Hochwertige Zutaten sind der Schlüssel. Damit ist nicht der hübsche Name auf der Packung gemeint, sondern natürliche, gut verdauliche Rohstoffe, die dem Hund echte Nährstoffe liefern: frisches Fleisch, Innereien, Gemüse, Obst, Kräuter und gesunde Öle wie Lachs- oder Leinsamenöl. Funktionelle Zusätze wie Probiotika oder Vitamine runden das Paket ab und unterstützen Verdauung, Fell und Abwehrkräfte.

Carnilove-Tipp

Gutes Futter erkennt man vor allem an den Zutaten: natürlich, hochwertig, ohne Zucker, ohne künstliche Geschmacksverstärker und ohne billige Füllstoffe. Diese Füllstoffe – Weizen, Mais, Soja, unklare Nebenerzeugnisse oder Zucker – machen zwar satt, liefern aber kaum Nährwert und sind oft schwer verdaulich. Ideal ist eine getreidefreie oder getreidearme Rezeptur, abgestimmt auf die Bedürfnisse des Hundes. So bekommt der Hund alles, was er braucht, ohne unnötigen Ballast, und die Verdauung bleibt stabil – gerade auf mehrtägigen Wanderungen ein echter Vorteil. Zu Carnilove

Was man schon am Etikett erkennt: Die ersten drei Zutaten sind besonders aussagekräftig: Steht dort „frisches Huhn“ oder „Lamm“, ist das ein gutes Zeichen. Steht dort hingegen „Getreide“ oder „Nebenerzeugnisse“, sollte man vorsichtig sein. Zucker, künstliche Farb- oder Aromastoffe haben ohnehin nichts im Napf verloren. Bei der Auswahl spielt auch die Qualität der Nährstoffe eine entscheidende Rolle:

  • Protein: Hochwertiges tierisches Protein aus Fleisch ist entscheidend für Muskeln, Leistung und Regeneration. Schlecht verdauliche Proteinquellen können genau das Gegenteil bewirken.
  • Fett: Fette aus hochwertigen Quellen – tierisch oder pflanzlich – liefern Energie und essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6 halten Hunde leistungsfähig, unterstützen Haut und Fell und sorgen dafür, dass die Energiereserven nicht vorzeitig aufgebraucht sind.

Mehrtagestouren mit Hund sind echte Teamarbeit zwischen Mensch und Hund. Mit der richtigen Ernährung, ausreichend Pausen und hochwertigen Snacks bleibt der vierbeinige Gefährte voller Energie, muskulös und gut gelaunt, bereit, jeden Gipfel und jeden Pfad zu meistern. Für uns sind diese Touren zumindest die schönste Nebensache der Welt.


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Hi, ich bin Romy, 
Wanderschuhe machen aus mir eine Naturliebhaberin, Bergverrückte, Abenteurerin und Freiheitsliebende. Ich nehme dich mit auf meine Rucksack-Wanderungen durch Europa, in die Alpen und Deutschland. Von Ort zu Ort, Hütte zu Hütte, vom Sonnenschein in den Schnee, vom Flachland auf hohe Gipfel.

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